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Stardom Pro Drive PD2500

27.02.2009 | 11:34 Uhr |

Die Idee ist witzig und durchaus sinnvoll: man nehme zwei 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten und schraube sie in einen 3,5-Zoll-Rahmen für den Mac Pro. Fertig ist das Mini-Raid. Was das Prodrive in der Praxis bringt, zeigt unser Test

Stardom Pro Drive PD2500
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Vier Schrauben muss man lösen, dann kommt man an die beiden Steckplätze für die 2,5-Zoll-Notebook-Platten heran. Die Montage ist in wenigen Minuten erledigt. Grundsätzlich funktionieren alle 2,5-Zoll-SATA-Festlatten mit einer Bauhöhe von 9,5 Millimetern. Für eine möglichst reibungslose Funktion sollte man jedoch zwei baugleiche Modelle mit identischer Kapazität wählen.

Für den Test bestücken wir den Raid-Träger zunächst mit zwei Samsung-Platten, die je 500 Gigabyte Kapazität liefern. Im Raid-0-Verband messen wir durchschnittliche Datenraten von über 100 Megabyte pro Sekunde, sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben. Damit ist das System schneller als die bislang schnellste von uns gemessene 3,5-Zoll-SATA-Festplatte, die Velociraptor von Western Digital (95 Megabyte pro Sekunde). Zudem liefert es knapp dreimal mehr freie Speicherkapazität bei weniger Stromverbrauch.

Per Schiebeschalter auf der Rückseite kann man das Pro Drive auch auf Raid-Level 1 (spiegeln) umschalten. Hiermit erreicht man die größte Datensicherheit, denn alle Daten werden gleichzeitig als Kopie auf dem zweiten Laufwerk gesichert. Sollte eine Platte ausfallen. läuft das Raid zunächst ganz normal weiter liefert aber eine optische Warnung. Eine LED an der Frontseite signalisiert, welche der beiden Platten defekt ist. Der Austausch einer defekten Platte im Betrieb ist leider nicht möglich, man muss dazu das Pro Drive aus dem Mac Pro ausbauen.

Im Raid-1-Betrieb sinkt die durchschnittliche Datenrate auf etwa 52 Megabyte pro Sekunde. Immer noch ein guter Wert.

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