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Teueres Vergnügen Fotopapier

17.08.2005 | 11:35 Uhr |

Digitalfotografie geht schnell und einfach - doch das Bilderanschauen ist noch immer auf Papier am schönsten. Wer seine Digitalbilder ins Labor gibt, muss ein paar Tage auf die klassisch entwickelten Abzüge warten. Schneller geht es am heimischen Schreibtisch, entweder mit einem Tintenstrahl- oder einem Thermosublimationsdrucker.

Epson Fotodrucker
Vergrößern Epson Fotodrucker

Die Stiftung Warentest allerdings weist immer wieder darauf hin, dass der Fotodruck zu Hause ein teures Vergnügen ist. “Papier und Tinte können schnell ins Geld gehen”, sagt Warentesterin Simone Vintz in Berlin.

Denn das Papier, das es in vielen verschiedenen Stärken gibt, kostet zwischen 10 und 50 Euro - für 10, 20, 50 oder 100 Blatt. Aufmerksamkeit ist geboten - und ein Preisvergleich im Geschäft und im Internet. “Im Netz findet man oft die günstigeren Angebote - doch die Bestellung lohnt sich eher bei mehreren Packungen”, sagt Vintz. Hinzu kommt beim normalen DIN A4-Papier der Verschnitt, der entsteht, wenn 9x13- oder 10x15-Bilder gedruckt werden.

Allerdings haben sich die Papierhersteller hier schon einiges ausgedacht: “Spezielle Layout-Software dreht die Bilder so, dass vier Fotos auf eine A4-Seite passen”, sagt Michael Richter, Produktspezialist bei Canon in Krefeld. Es gibt zudem bereits geschnittenes Papier, das die Fotodrucker verarbeiten können. Auch beidseitig bedruckbares Papier für das Album wird angeboten. Vorsicht ist bei Papier geboten, das mit Schere oder Cutter in Form gebracht werden muss: “Das gibt meist schiefe Ränder”, sagt Vintz.

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