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Teure Datentarife machen iPhone in USA erfolgreich

21.03.2013 | 09:19 Uhr |

Eine Erklärung, warum das iPhone vor allem in den USA den Markt dominiert, in anderen Ländern aber meist billigerer Smartphones die Nase vorn haben, will der Analyst Sameer Singh von Tech-Thoughts herausgefunden haben.

In den USA verweigerten sich demnach die Mobilfunkanbieter, ihre (Daten)tarife zu skalieren - auch für billigere Smartphones seien die absoluten Kosten für einen Zweijahresvertrag so hoch wie die zum iPhone angebotenen Tarife. Die Zahlen geben Singh Recht : Seitdem Apple ältere Modelle wie zunächst das iPhone 3GS und nun das iPhone 4 weltweit als günstiges Einsteigersmartphone anbietet, sei der Marktanteil in den USA zwischen zehn und 15 Prozentpunkte höher als der in den vergleichbaren Märkten Großbritanniens und Australiens.

In den USA betrage der Preisunterschied für nichtsubventionierte Geräte bis zu 71 Prozent, wohingegen die teuersten Tarife die billigsten nur um 14 Prozent übertreffe. Dies gebe den teureren Geräten einen "unnatürlich hohen Marktanteil" erklärt Singh. Ist das iPhone über zwei Jahre hinweg nur kaum teurer als ein Billigsmartphone, hat es laut Singh also bessere Chancen. Zwischen September und November habe das iPhone daher einen Marktanteil von 53 Prozent für sich verbuchen können. In Europa hingegen bestehe eher ein von Hardwarepreis und Marktanteil definiertes Gleichgewicht, da auch die Tarife im gleichen Maße skalierten wie die Preise der Handys.

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