996367

Teures iPhone in Kanada: Petition an Steve Jobs

30.06.2008 | 12:07 Uhr |

Gegen die iPhone-Tarife des kanadischen Providers Rogers Communication formiert sich Protest.

So will etwa die Website ruinediphone.com bis zum 11. Juli, dem Erstverkaufstag des iPhone 3G, für eine Petition 10.000 Unterschriften sammeln und diese Apple-CEO Steve Jobs überreichen. Den Zorn der Kaufinteressenten hat sich Rogers Communication mit vergleichsweise teuren Tarifen zugegezogen. So kostet die Nutzung des Handys monatlich 75 kanadische Dollar, mit dem Tarif erhalten die Kanadier aber etwa nur halb so viel Gesprächsguthaben und freie SMS wie iPhone-Benutzer in den USA, UK und Deutschland. Der iPhone-Vertrag ist zudem auf eine Mindestlaufzeit von drei Jahren angesetzt. Der Datentransfer über 3G ist auf 750 MB im Monat limitiert, was viele Kunden als völlig unzureichend betrachten. Ein spezieller Datentarif für 115 Dollar gebe 2 GB an Volumen frei. Laut Rogers solle dies zum Download von 16.000 Seiten ausreichen. Dem gegenüber stehen jedoch manche Facebook-Seiten mit 1,2 MB n Inhalten, davon können man also nur 1.600 auf sein iPhone laden, entgegnen zornige Anwender. Steve Jobs soll sich nun persönlich um günstigere Tarife bei Rogers einsetzen oder einen anderen Provider für den iPhone-Vertrieb suchen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
996367