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Think Secret: Apple überarbeitet QuickTime - und weitere Pläne aus Cupertino

11.04.2007 | 15:14 Uhr |

Laut der Gerüchteseite Think Secret soll Apple Quicktime und Core Video überarbeiten.

Apple rollt anscheinend Core Video und QuickTime neu auf. Was Think Secret-Redakteur Ryan Katz da aus dem Sack lässt, ist allerdings nicht viel mehr als ein Mäuschen. Zugeflüstert hat es ihm, in Gestalt einer wie üblich ungenannten Quelle aus Insider-Kreisen, dass die Apple-Ingenieure mit Hochdruck an einer neuen QuickTime-Version und neuen OpenGL-Komponenten für Mac OS X arbeiten.

In welchen Bereichen könnte man QuickTime am deutlichsten beschleunigen, wenn nicht bei der Bearbeitung und Wiedergabe von Video- und 3D-Inhalten? Das genau habe Apple vor, so Think Secret - und zwar möglichst noch vor dem Erscheinen von Mac OS X 10.5 in den nächsten Monaten. Ein paar interessantere Details enthält die Meldung aus der Gerüchteküche dann aber doch: Zu den Core-Techniken für Bilder, Sound und Animationen geselle sich eine neue Programmierschnittstelle (API), die die Wiedergabe in QuickTime signifikant verbessere - ob sie Core Video ersetzt oder erweitert, scheint Katz seinen ominösen Quellen leider nicht abgerungen zu haben. Für den Endanwender jedenfalls ändere sich nur wenig, unter der Oberfläche aber ersetze Apple eine großen Teil des aktuellen QuickTime-Codes. Zwei Teams von Programmierern säßen in Cupertino an der Entwicklung der Neuerungen: eines an QuickTime selbst, ein anderes an der Video-API. Ob die Früchte ihrer Arbeit allerdings bereits in Leopard Einzug halten werden, sei ungewiss - schließlich seien bislang nicht einmal Teile davon in den Entwickler-Builds von Mac OS X 10.5 aufgetaucht. Änderungen in den OpenGL-Bibliotheken hingegen seien definitiv mit Leopard zu erwarten: Die Implementierung in Mac OS X 10.5 solle es insbesondere Spiele-Entwicklern ermöglichen, ihre Titel leichter von Windows-PCs auf den Mac zu portieren.

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