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Think Secret: Jetzt ist wirklich Schluss

18.02.2008 | 10:10 Uhr |

Es war ein Untoter, der in den letzten Wochen sein Unwesen im Internet trieb: Zahlreiche Nachrufe hatte die Gerüchteseite bereits hinter sich, in einer außergerichtlichen Einigung mit Apple war ihr Tod beschlossen worden.

Der Mac-Hersteller hatte die Redakteure zwingen wollen, ihre geheimen Quellen auf dem Campus in Cupertino zu nennen, zu oft waren Details zu neuen Produkten im Vorfeld an die Öffentlichkeit geraten. ThinkSecret weigerte sich und schließlich einigte man sich auf das Ende der Gerüchteseite. Nach dem Ende des Streits aber ging es überraschenderweise weiter, noch bis Ende vergangener Woche fanden sich regelmäßig neue Artikel von Herrn Katz und seinen Kollegen im Netz, wenn auch keine außergewöhnlichen Enthüllungen: ThinkSecret hatte noch die laufenden Verträge mit Werbepartnern zu erfüllen, so die Erklärung. Allerdings können sich die Redakteure selbst nicht mehr äußeren, das machen jetzt andere: Nach Eingabe der Internetadresse erscheint nur mehr ein Fehler, "Forbidden". Der Geist ThinkSecrets scheint Ruhe gefunden zu haben.

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