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Thüringen und Bayern wollen Speicherung von Online-Daten

21.11.2003 | 12:35 Uhr |

Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern wollen Bayern und Thüringen im Bundesrat die Speicherung von Internetdaten erreichen.

Wie das Justizministerium in Erfurt am Freitag mitteilte, sieht der gemeinsame Antrag vor, dass die Internet-Betreiber die Verbindungsdaten künftig ein halbes Jahr lang speichern müssen. "Wir müssen diesen Kriminellen das Handwerk legen, indem wir sie auch im Internet verfolgen", sagte Justizminister Karl Heinz Gasser (CDU). Laut Studien knüpften Pädophile in rund 97 Prozent der Fälle die Kontakte zu ihren Opfern im Internet.

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