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Thunderbirds Schicksal liegt in einer neuen Mozilla-Tochter

19.09.2007 | 09:30 Uhr |

Mit dem E-Mail-Client Thunderbird muss es schneller voran gehen. Dieses Ziel hat das Mozilla-Team schon vor sechs Wochen ausgegeben, jetzt ist die Karriere des Open-Source-Programms detaillierter geplant.

Um Thunderbird besser gegen Outlook Express und Web-Mail-Dienste aufzustellen, wird die Software in einer Tochtergesellschaft weiter entwickelt. Das Konzept ist nicht neu - der Mozilla-Browser Firefox fährt damit äußerst erfolgreich.

Drei Millionen Dollar Startkapital erhält die neue Tochtergesellschaft, die bislang noch ohne eigenen Namen auskommen muss. So ist die Mozilla-Stiftung auch vor zwei Jahren verfahren, um die Entwicklung des Browsers Firefox zu konsolidieren. Damals wurde als kommerzieller Ableger die Mozilla Corporation gegründet, die durch Deals mit den Suchmaschinen jährlich 50 Millionen US-Dollar umsetzt, so Silicon.de . Die Leitung der Thunderbird-Entwicklungsgesellschaft übernimmt David Ascher, der seit 2000 für Mozilla arbeitet. Er wird sich auch darüber Gedanken machen müssen, wie das von Mozilla-Chefin Mitchel Baker ausgegebene Ziel umgesetzt werden kann: Thunderbird soll in Zukunft eine Zentrale für so unterschiedliche Kommunikationsdienste wie Chat, Internettelefonie, RSS-Feeds, SMS und Web-Mail werden.

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