1177888

Intel: Thunderbolt mit Glasfaser erst in einigen Jahren

16.09.2011 | 07:26 Uhr |

Die Hochgeschwindigkeitsschnittstelle Thunderbolt, die Intel unter dem Namen Light Peak entwickelt und Apple im Februar erstmals in die Macbook Pro integriert hat, wird noch einige Jahre sich auf Kupferkabel verlassen

Thunderbolt
Vergrößern Thunderbolt

Dies bestätigte der Chef von Intels Architecture Group Dadi Perlmutter in einem Interview auf der Entwicklerkonferenz IDF. Zwei Gründe gebe es dafür: Die Kupfertechnik erweise sich einerseits als überraschend gut und beschere Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbps. Auf der anderen Seite sei Glasfaser noch zu teuer, so dass es noch einige Jahre dauern werde, bis Thunderbolt seinem Entwicklernamen Light Peak gerecht werden könne. Zwar seien die Geschwindigkeiten mit Glasfaser noch höher, doch entscheide schließlich die Abwägung der Käufer, wie viel mehr sie für höhere Geschwindigkeiten investieren wollten. Auch sei das Kupferkabel in Sachen Geschwindigkeit noch nicht völlig ausgereizt: "Es gibt viele Technologien, die seit 20 Jahren für tot erklärt werden und weiterhin gute Fortschritte machen," argumentiert Perlmutter für Kupfer.

Neben Apple werden ab dem kommenden Jahr auch Acer und Asus Thunderbolt in ihre Rechner einbauen, hat Intel zudem auf der IDF bekannt gegeben.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1177888