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Ticker zur WWDC 2007

15.06.2007 | 15:37 Uhr

Nur über Umwegen: Software für Apples Telefon iPhone +++ WWDC: Windows 2000 auf dem Xserve? Parallels will's möglich machen +++ WWDC: Vorhang auf für das Keynote-Theater +++ Apple verteilt Leopard-Previews an die Entwickler +++ WWDC: Apple äußert sich zum ZFS-Dateisystem +++ WWDC: Grünes Licht für Anleger +++ iPhone: Entwickler über eingeschränkte Möglichkeiten enttäuscht +++ Neuer Leopard-Build offenbar in Tauschbörsen aufgetaucht +++ Apple aktualisiert Windows-Version von Safari Beta auf 3.01 +++ G3-Macs bleiben bei Leopard-Preview weiterhin außen vor +++ Leopards neuer Finder: Hello Cocoa, good bye beachball +++ Safari für Windows: 1 Millionen Downloads in 48 Stunden +++ WWDC: Skitch als Private-Beta

WWDC 2007
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© Martin Strang

Nur über Umwegen: Software für Apples Telefon iPhone

Es wird keine Möglichkeit geben, eigene Software für das iPhone zu entwickeln. Was laut Steve Jobs aber machbar ist, sind Programme, die man aus dem Internet in den Browser Safari lädt. "Es gibt eine Möglichkeit für Entwickler, weitere Software auf das iPhone zu bringen", so Steve Jobs in der Eröffnungsrede auf der WWDC-Konferenz in San Franciso. Und zwar so: Man nehme HTML, Javascript und - wo möglich - etwas XML, bekannt unter dem AJAX, "Asynchronous Javascript and XML". Apple nennt das den "Web 2.0 Standard". Denn auf dem iPhone wird die Version 3 von Safari installiert sein, die ab Oktober auch mit Version 10.5 des Mac-Betriebssystems in den Handel kommt und von der seit 11.6.2007 eine Vorab-Version für Windows erhältlich ist. Mit diesen Werkzeugen kann man dann Internetseiten bauen, die Spezialfunktionen auf dem iPod nutzen, zum Beispiel eine Telefonnummer so präsentieren, dass das iPhone diese Nummer als anrufbare Nummer erkennt, die der Benutzer dann mit einem Druck auf den Touchscreen des iPod anrufen kann. Hinter den Kulissen dürfte das so funktionieren wie heute die Internet-Links mit "mailto"-Adresse: Baut man eine solche Internetadresse in eine HTML-Seite ein, erkennt die meisten Browser den Querverweis und öffnen in einem E-Mail-Programm ein Fenster für eine neue E-Mail.

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WWDC: Windows 2000 auf dem Xserve? Parallels will's möglich machen

Jetzt will Parallels auch den Server-Bereich "virtualisieren": Der Hersteller von Desktop for Mac, jener Softwarelösung, die Windows und andere Betriebssysteme parallel zu Mac OS X auf Intel-Macs ermöglicht, will ein vergleichbares Produkt auch für Apples Xserve anbieten.

Auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC wird die Softwarefirma Parallels Server for Mac in einer Alpha-Version vorstellen. Damit wären die Mac-Server in der Lage, andere Serverbetriebssysteme wie Windows 2000 oder Linux-Virtualisirungen auszuführen. Zu Preisen oder einem finalen Veröffentlichungsdatum liegen bislang keine Informationen vor.

WWDC: Vorhang auf für das Keynote-Theater

Die gestrige Keynote zur Eröffnung der Entwicklerkonferenz WWDC - mit dem vorlauten "PC" aus der "Get a Mac"-Werbekampagne zu Beginn - hat Apple online gestellt.

Der Web-Stream ist über die US-Seite erreichbar. Ob wie im Januar zur Macworld Expo-Keynote die Präsentation auch als Podcast in technisch besserer Qualität veröffentlicht wird, bleibt noch abzuwarten.

Apple verteilt Leopard-Previews an die Entwickler

So sieht sie also aus: Auf der Entwicklerkonferenz WWDC haben die Mitglieder von der Apple Developer Connection wie versprochen ein DVD-Set erhalten mit der Beta-Version von Mac-OS X 10.5.

Das Set besteht aus einer Installations-DVD für das "normale" Betriebssystem und einer mit der Server-Version von Leopard. Zahlreiche Entwickler - darunter auch die der Münchener Firma Equinux - haben ihre Zeit lieber mit der Entwickler-Vorschau von Mac-OS X verbracht als das sonnige Wetter in San Francisco zu genießen.

Noch bis Freitag informiert Apple seine Entwickler zu den Neuerungen von Mac OS X, viele zeigten sich ob der wenigen echten neuen Features ein wenig enttäuscht. Immerhin kommen sie in den Genuss der exklusiven Vorversion. Die Endanwender müssen noch bis zum Oktober warten, dann kommt der finale Leopard in den Handel. Mac OS X 10.5 soll 129 Euro kosten, die Server-Version gibt es ab 499 Euro für bis zu zehn Clients.

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