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Tiger Xcode: Quartz Composer

25.04.2005 | 11:05 Uhr |

Zu Unrecht fast unerwähnt im allgemeinen Tiger-Hype bleibt der Quartz Composer von Xcode 2.0, dabei bietet dieser deutlich mehr Möglichkeiten als etwa Dashboard.

Im Gegensatz zu den Javascript-basierten Dashboard-Widgets benötigt man für den Quartz Composer eigentlich gar keine Programmierkenntnisse, obwohl diese natürlich besonders bei der Integration in Programme helfen.

Das Effekt-Programm erlaubt das Erstellen von OpenGL-basierten Video-Effekten. Dies wird bewerkstelligt mittels einfach zu verbindender Bausteine ähnlich dem Prinzip von Apples Shake. Eine Vielzahl von Inputs (3D-Objekte, Bilder, Video -sogar live vom Camcorder oder der Webcam-, Audio, Maussteuerung, Javascript, MIDI-Events, RSS-Feeds und vieles mehr) kann man mit generierten Objekten, Texturen und Partikelsystemen anreichern und miteinander kombinieren, modifizieren, verzerren, rotieren, bewegen und dann entsprechend auf dem Bildschirm per OpenGL visualisieren, wobei der Output der einen Funktionsgruppe als Input für eine andere dienen kann.

Entwickelt wurde das Programm ursprünglich unter dem Namen Pixelshox vom französischen Programmierer Pierre-Olivier Latour. Dieses ist auf der Pixelshox-Homepage weiterhin frei verfügbar, sogar zu Jaguar und Panther kompatibel. Apple hat das Potential erkannt und den findigen Franzosen sofort ins Team geholt, mit Quartz Composer steht nun "Pixelshox 2.0" als Teil von Apples kostenloser Entwicklungs-Umgebung zur Verfügung.

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