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Tiger auf Safari

29.04.2005 | 18:00 Uhr |

Apples Web-Browser bietet einen integrierten RSS-Reader, eine Kindersicherung und einige weitere nützliche Neuerungen.

Eine der interessantesten Neuerungen von Safari ist der integrierte RSS-Reader, weshalb Apple von Safari RSS spricht. Sobald Safari auf eine Internet-Seite stößt, die Nachrichten im RSS-Format anbietet, erscheint in der Eingabezeile ein RSS-Symbol. Klickt man es an, wechselt der Browser zu den RSS-Nachrichten.
Wer diese RSS-Nachrichten später direkt aufrufen will, speichert die RSS-Seite als Lesezeichen. Safari listet sie unter dem Eintrag "Lesezeichen > Alle RSS-Feeds". Der Punkt dient nur als Sammelordner, direkt dorthin speichern kann man nicht.

Die in Safari gespeicherten RSS-Feeds stehen darüber hinaus für den Bildschirmschoner zur Verfügung. In Systemeinstellung "Schreibtisch & Bildschirmschoner" wählt man "RSS Visualizer" aus und legt nach einem Klick auf "Optionen" fest, welchen RSS-Nachrichtendienst man sehen möchte. Jede im Bildschirmschoner angezeigte Meldung lässt sich direkt aufrufen und in Safari lesen.

Webseiten speichern und verschicken

Safari RSS versteht sich darauf, komplette Seiten inklusive Bilder als Webarchiv zu speichern. Mit einem weiteren Befehl lässt sich die Webseite per E-Mail verschicken, der Empfänger kann sie dann in seinem E-Mail-Programm bewundern - Voraussetzung ist, dass der Empfänger HTML-E-Mails lesen kann. Wie bisher lässt sich alternativ nur die Internet-Adresse der Seite versenden. Ebenfalls praktisch ist die Import- und Exportfunktion für die Lesezeichen. Sie landen dabei in einem neuen Lesezeichenordner, von wo man sie mit der Maus auf das Lesezeichenmenü oder die -leiste verteilen kann.
Bei der Sicherheit bietet Safari RSS deutlich mehr. Aktiviert man zum Beispiel den Punkt "Ablage > Privates Surfen", speichert das Programm weder die Adressen der zuletzt besuchten Seiten noch die Daten, die man in Formulare eintippt, noch die Liste geladener Dateien. Die während der Online-Sitzung gespeicherten Cookies löscht Safari, sobald man das private Surfen wieder ausschaltet. "Privates Surfen" schützt also vor unliebsamen Blicken, wenn mehrere Personen sich einen Mac teilen. Um sich gegen Angriffe von außen zu schützen, kann man mit einem Klick auf das Schlosssymbol in der Symbolleiste erfahren, von wem die verschlüsselte Internet-Seite stammt, die gerade im Browser geöffnet ist.

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