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Tim Cook: Absage an Convertable

16.11.2015 | 09:54 Uhr |

Mac und iPad werde man nicht verschmelzen und somit eine andere Strategie als Microsoft verfolgen, betont Apple-CEO Tim Cook.

Letzte Woche hatte Apple-CEO Tim Cook noch behauptet, das iPad Pro würde das Ende des PC einläuten, in einem ausführlichen Interview mit dem Irish Independent hat Cook seine Aussage konkretisiert: Das Macbook (mit Air und Pro), Mac Mini, iMac und Mac Pro sind damit nicht gemeint.

Das Ende des Mac sei keineswegs nahe, es gebe in de absehbaren Zukunft weiterhin einen Markt für derartige Geräte, den Apple auch bedienen wolle. "Wir haben das starke Gefühl, dass unsere Kunden nicht wirklich nach einem zusammengeführten Mac und iPad suchen," keineswegs werde man also ein "Convertable" produzieren und Mac und Tablet, wie es etwa Microsoft mit dem Surface Book vorführt. Der Mac habe weiterhin eine starke Zukunft vor sich, trotz der Fortschritte, die das iPad Pro in Sachen CPU-Leistung und Grafik bringe. Der Unterschied zwischen Rechnern mit x86-Chips und solchen mit Chips der A-Serie sei so gering wie noch nie, dennoch sehe man, dass die Leute sowohl iOS-Geräte als auch Macs benutzen wollen.

Apple habe daher in den letzten Jahren einige populäre Funktionen für beide Plattformen angeboten und über iCloud die Welten verknüpft. Cook zeigt sich optimistisch nach zwei Jahren des Absatzrückgangs für das iPad wieder Wachstum zeigen zu können. Auf Reisen verwende Cook selbst nur noch iPhone und iPad Pro.

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