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Tim Cook setzt sich für Gesetz gegen Diskriminierung ein

05.11.2013 | 07:12 Uhr |

In einem am Montag erschienenen Gastbeitrag für das Wall Street Journal setzt sich Apple-CEO Tim Cook für das Gesetz gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz ENDA ein.

Der Employment Non-Discrimation Act will es Unternehmen mit mehr als 15 Mitarbeitern verbieten, lesbische, schwule, bisexuelle und transsexuelle (LGBT) Angestellte zu benachteiligen. Cook versichert, dass Apples eigene Regeln bereits weit über das vorgeschlagene Gesetz hinausgehen und dies nicht nur aus moralischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht richtig ist: "So wie wir es sehen, ist es eine Angelegenheit von essentieller menschlicher Würde und Bürgerrechten, die Individualität jedes einzelnen Mitarbeiters zu würdigen."Fühlen sich Mitarbeiter wertgeschätzt, seien sie in der Lage, ihr Bestes für das Unternehmen zu geben.

Cooks Beitrag scheint zumindest im US-Senat gut angekommen zu sein, mit der Mehrheit der Demokraten und einiger republikanischer Senatoren entschied die zweite Kammer des Parlaments in der Nacht, über das Gesetz bald abstimmen zu lassen, die Mehrheit dafür scheint sicher zu sein. Scheitern könnte ENDA noch im von Republikanern dominierten Repräsentantenhaus, ein Sprecher des Mehrheitsführers John Boehner erklärte gegenüber CBS, die Fraktion werde gegen das Gesetz stimmen. Tim Cooks Überzeugungskraft allein wird für einen Stimmungsumschwung kaum ausreichen.

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