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Toolbox: Programmierbaukasten für digitale Künstler

28.08.2008 | 15:10 Uhr |

Toolbox ist die sprichwörtliche Werkzeugkiste für die Bildbearbeitung.

Mit Toolbox hat Simon Strandgaard eine Software für digitale Künstler entwickelt, mit der man mit Bausteinen Bilder generiert. Texturen, Web-Grafiken, typografische Effekte und Bildmanipulationen sind mit Toolbox möglich, etwas Einarbeitungszeit in das ungewöhnliche Konzept vorausgesetzt.

Am Anfang von Toolbox steht die Matrix, die der Anwender aus einer langen Liste mit Befehls-Bausteinen füllt. Dabei hat der digitalen Künstler auch verschiedene Anfangs-Texturen zur Verfügung, die man anschließend mit Effekten versehen kann - über den Textbaustein bieten die Grundlage für typografische Effekte. Den besten Einstieg in das Programm bieten allerdings die zahlreichen Beispiele, die manche auf den ersten Blick kryptische Bezeichnung mit Inhalt füllen. Nach dem Kästchenspiel folgt das Feintuning, die Änderungen, die Regler und Eingabefelder bewirken, zeigt Toolbox sofort an.

Als Export-Formate stehen lediglich PNG und JPEG zur Verfügung. Auf seiner Webseite nennt der Entwickler einige ähnliche Programme, wobei laut eigener Aussage .werkzeug als Inspirationsquelle diente. In der Liste fehlt allerdings Artmatic vom Bryce-Erfinder Eric Wenger, das ebenfalls über Regler und miteinander verknüpfte Bausteine Bilder und auch Animationen generiert. 5 Megabyte - Download - ab Mac OS X 10.5 - aktuell: Version 0.8.0 20 Euro - Demoversion verfügbar - Einführungspreis 20 Euro, danach 50 Euro.

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