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Top oder Flop: Zehn Gründe für und gegen das iPhone

02.07.2007 | 12:36 Uhr |

Nach der Vorstellung des iPhones in den USA konnten es erste Benutzer bereits testen - die PC World aus San Francisco hat gleich eine Top 10-Liste veröffentlicht. Die Redaktion nennt zehn Punkte, die Apple richtig gemacht hat - und gleichzeitig zehn enttäuschende Nachlässigkeiten.

Begeistert zeigt sich die PC World vom Display, das von hervorragender Qualität. Das Design der Menüs ist ansprechend, das Navigieren, Zoomen und Scrollen mit den Fingern gehe gut von der Hand. Auch die CoverFlow-Technik verspreche ein einfaches Durchsuchen von Musik-Titeln. Doch leider sei nicht alles perfekt: So könne der Benutzer das iPhone nicht per Sprache steuern - ein Manko, wenn man es im Auto in Verbindung mit einer Fernsprecheinrichtung nutzen möchte. Ein weiterer Kritikpunkt betreffe die enge Bindung an Vertriebspartner AT&T. So sei die SIM-Karte eng mit dem Telefon verzahnt: Anwender könnten nicht einmal eine andere Karte desselben Providers benutzen, geschweige denn eine von anderen Providern. Zudem sei die im iPhone verbaute EDGE-Technologie nicht auf dem neuesten Stand - in Europa hingegen könnte Apple UMTS als Standard verwenden. Bislang setzen jedenfalls die meisten anderen Handy-Hersteller in Europa auf diese Technik. Eine Funktion die die Apples Handy ebenfalls nicht besitzen soll, sorgt beim Nachrichtenmagazin Focus eher für Unverständnis: Es fehle eine Unterstützung für MMS (Multimedia Messaging Service). Dies sei eine Basisfunktion, die die meisten aktuellen Handys besitzen. Es bleibt abzuwarten, ob Apple einige der Kritik-Punkte mit dem Erscheinen des iPhones in europäischen Läden ausräumen kann.

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