Touchscreen und Lightning

Foxconn beklagt erneut Produktionsprobleme mit dem iPhone 5

08.11.2012 | 10:33 Uhr | Peter Müller

Laut eines Berichts des Wall Street Journals haben Verantwortliche der Manufaktur Foxconn erneut beklagt, aufgrund von Problemen mit dem Design und Komponenten nicht so viele iPhone 5 herstellen zu können wie der Markt verlangt.

Apple gibt in seinen Online-Stores derzeit Lieferzeiten von drei bis vier Wochen an. Welche Probleme Foxconn genau hat, ist Gegenstand von Spekulationen von Analysten, die den größeren Bildschirm und den neuen Lightning-Anschluss als mögliche Ursachen ausgemacht haben. Apple wähle die Lieferanten der Bauteile selbst aus und lasse in einigen Fällen mehrere Zulieferer die gleichen Komponenten bereit stellen, was die Handlungsfähigkeit von Foxcon einschränke, erklärt etwa Jim McGregor von Tirias Research.

Shaw Wu von Sterne Agee hatte bereits im Oktober gesagt, Bauteile wie In-Cell-Touchscreens seien knapp und Apples Anforderungen an die Produktion sehr hoch: "Jedes Gerät muss eine exakte Replika sein, Abweichungen werden in Mikrometern gemessen."  Generell sei es schwierig, einen Herstellungsprozess von derartigem Volumen an neue Verfahren und Bauteile anzupassen, meint Dan Olds von der Gabriel Consulting Group. Roger Kay von Endpoint Technologies macht zudem die gestiegenen Ansprüche der Kunden für eine strengere Qualitätsprüfung verantwortlich: "Konsistente Hochqualitätsproduktion ist schwierig."

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