926496

Traktor DJ Studio kompatibel zu Finalscratch

15.09.2004 | 11:22 Uhr |

Traktor DJ Studio arbeitet in der neuen Version 2.6 nun mit dem auf vinyl-gesteuerten Finalscratch 2 zusammen.

DJ können nun die Mix-Software von Native Instruments direkt mit Stantons Plattenspieler-Programm bedienen. Dies vereint das intuitive Handling eines analogen Systems mit dem Verwaltungskomfort digitaler Musikdaten.

Zu den weiteren Neuerungen der Version 2.6 gehört der Micro-Input über einen dritten Mixerkanal, der beispielsweise Live-Ansagen oder -Gesang mit direkter Aufnahme erlaubt. Was für Vocals gilt, geht bei Musik natürlich nun erst recht. Während des Abspielens kann der DJ den Mix direkt encoden und sogar live ins Internet streamen. Hierbei verbessern laut Herstellerangaben zahlreiche neue Filterfunktionen den Klang.

Finalscrach: Digitale Datein mit Platten mixen
Vergrößern Finalscrach: Digitale Datein mit Platten mixen
© 2015

Auch das neue "Haus-Format" von iTunes - AAC - wird nun unterstützt. Allerdings nur Songs ohne Fairplay-Modul. Die DRM-geschützten Dateien könnten ohne Weiteres genutzt werden, wenn sich Apple in dieser Frage nicht so verbissen dagegen sperren würde, erklärte Native Instruments bei einer Anfrage. Ansonsten stehen die üblichen Audioformate wie CD, AIFF, WAV, MP3 und neuerdings auch WMA zur Verfügung.

Zu den neuen Features gesellen sich noch zur besseren Verwaltung Browser-Favoriten und das exportierbare Wiedergabe-Protokoll, die beispielsweise zur Erstellung von informativen Party-Playlists oder für Lizenzzahlungen an Verwertungsgesellschaften genutzt werden kann.

Die neue DJ-Software ist ab November verfügbar, wobei das umfangreiche Update für alle registrierten Nutzer von Traktor DJ Studio 2.5 kostenlos ist. Ein Upgrade von der 2er Version ist schlägt mit knapp 50 Euro, die Vollversion mit ungefähr 200 Euro zu Buche.

Als Hardwarevoraussetzzungen für die Mac-Version nannte Native Instruments auf Anfrage einen G4-Prozessor mit mindestens 533 MHz. Dies müsse allerdings erst noch in Dauertests kontrolliert werden.

Für die nahe Zukunft kündigt Native Instruments darüber hinaus eine direkte Integration des Online-Musikhandels Beatport an. Ähnlich wie in iTunes sollen DJs bei diesem Spezialisten für Dance-, Electronic- und Hip Hop-Stücke direkt über die Traktor Software einkaufen können. Die zum Großteil von unabhängigen Labeln vertriebenen Songs kosten zumeist mehr als die üblichen 99 Cent, dafür bekommt der Käufer aber auch MP3-Dateien mit 320 Kbit/s.

Produkt-Info

Kategorie

Info

Software

Produkte und Preise

0 Kommentare zu diesem Artikel
926496