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Transmeta-Insider machen Kasse

09.05.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Aktienkurs des auf Strom sparende Intel-Emulationsprozessoren spezialisierten Chipdesigners Transmeta fiel gestern an der Nasdaq um 23 Prozent oder 3,40 Dollar auf 11,17 Dollar. Grund war nicht etwa die Nachricht, Toshiba werde den "Crusoe"-Proszessoren in einem neuen Ultra-Portable verbauen, sonder vielmehr die Tatsache, dass eine von der US-Börsenaufsicht verhängte Sperrfrist über das Wochenende ausgelaufen war. Die Regelung gilt üblicherweise 180 Tage nach dem Börsengang einer Company und untersagt es Insidern und anderen Großaktionären, sich innerhalb der Frist von ihren Anteilen zu trennen. Wer von den Genannten wie viele Transmeta-Aktien verkauft hat (und ob überhaupt), wird erst im kommenden Monat offenbar - dann müssen die Transaktionen bei der SEC (Securities and Exchange Commission) angezeigt werden.

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