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Transmeta bringt 90 Nanometer Efficeon

10.09.2004 | 17:12 Uhr |

In diesem Monat werden in einer "begrenzten Produktion" erste TM8800-Prozessoren in den Handel gelangen. Transmetas Prozessoren, die primär in Notebooks zum Einsatz kommen zeichnen sich durch einen sehr niedrigen Stromverbrauch aus.

Durch den Strukturshrink auf 90 Nanometer und das neue Design der TM8800-Reihe spart Transmetas Prozessor noch mehr Strom als bisher, was einen höheren Takt erlaubt. Mit bis zu 1.6 GHz wird der TM8800 bei Einführung erhältlich sein. Da sich viele der ersten Exemplare mit höherem Takt betreiben lassen will Transmeta bis zum Ende des Jahres 2004 die 2 GHz-Marke knacken.
Transmeta will erst im Oktober den in Tokio gefertigten Prozessor offiziell vorstellen.
Der 90-Nanometer-Prozess erlaubt nicht nur einen höheren Takt und spart Strom, er erlaubt Transmeta auch, die CPUs günstiger zu produzieren, denn es passen deutlich mehr auf eine Siliziumscheibe ("Wafer").
Transmeta hat sich zwar mit Notebooks einen Namen gemacht, doch mittlerweile bauen einige Hersteller auch Blade-Server für Server-Racks und sogar Cluster damit. Erst kürzlich stellte Orion Multisystems einen Linux-basierten sogenannten "Personal Cluster" auf Transmeta-Basis vor, mit 12 bis 96 Transmeta-CPUs in einem Arbeitsplatz-geeigneten Gehäuse.
Als erster Hersteller will Sharp ein Notebook mit dem TM8800 herausbringen.

Die x86-kompatiblen Transmeta-Prozessoren unterscheiden sich grundlegend von Intels Pentium oder AMDs Chips, denn sie haben eine völlig andere, Intels Itanium ähnliche Arbeitsweise, die x86-Code zur Laufzeit emuliert und optimiert.

Info www.transmeta.com

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