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Transmeta soll AMD ins Highend helfen

04.01.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bisher unbestätigten Presseberichten zufolge planen Intel-Rivale Advanced Micro Devices (AMD) und Linus-Torvalds-Arbeitgeber Transmeta eine interessante Kooperation: AMD beliefere Softwareentwickler mit Rechnern, die eine Emulation des kommenden Server-Prozessors "Sledgehammer" enthielten. Der entsprechende Emulator bestehe aus einem "Crusoe"-Chip von Transmeta, der wiederum den Sledgehammer-Befehlssatz mittels seiner proprietären "Code-Morphing"-Software nachahme, heißt es weiter. Transmeta erhalte im Gegenzug die Erlaubnis, Teile des AMD-Designs für seine kommenden CPUs zu verwenden.

Allerdings läuft der emulierte Sledgehammer offenbar nicht eben rasend schnell. Ein Insider wird mit der Aussage zitiert, das System sei "so schnell wie ein PC vor 15 Jahren". Geschwindigkeit ist für Developer vorerst aber Nebensache - der Sledgehammer soll in der ersten Hälfte kommenden Jahres auf den Markt kommen. Eine Desktop-Ausführung (Codename "Clawhammer) ist ebenfalls geplant.

Info: Computerwoche

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