1029534

Software: Das kommt 2010

07.01.2010 | 07:23 Uhr |

Dass Apple im neuen Jahr Version 10.7 von Mac-OS X bringt, ist eher unwahrscheinlich. Erst einmal muss Apple die hauseigene Software auf 64 Bit umstellen. Andere Hersteller haben ebenfalls Nachholbedarf.

"Snow Leopard ist die Grundlage für die nächsten zehn Jahre der Softwareentwicklung", tönte es 2008 und 2009 lautstark aus Pressemitteilungen von Apple.

Zeit, etwas auf diese Grundlage zu stellen, möchten wir hinzufügen: Zum Beispiel sollte Apple sowohl die eigene Profi-Software wie Final Cut Pro, Logic Pro oder Aperture als auch die Consumer-Suiten iLife und iWork als 64-Bit-Software anbieten. Die­se Software wäre im 64-Bit-Modus deutlich schneller als bisher, zudem würde Apple mit gutem Beispiel vorangehen.

64-Bit-Software von Apple

Traditionell im Frühjahr kommt Apple mit neuen Versionen von iLife und iWork heraus. Ob es dieses Jahr für die 64-Bit-Varianten schon Anfang des Jahres reicht, ist ungewiss. Dass Apple aber mit Hochdruck an einer Umsetzung der hauseigenen Software arbeitet, davon kann man ausgehen. Ebenso ist wahrscheinlich, dass Apple hier wie bei Mac-OS X verfährt. Keine großen Neuerungen, dafür ein renovierter Unterbau und ein moderater Update-Preis.

Beim Mac-Betriebssystem selbst steht im neuen Jahr kein größeres Update an. Version 10.6 ist noch frisch und alle paar Monate ein größeres Update zu bringen, verunsichert die Anwender eher. Höchste Zeit ist es allerdings, dass 2010 ein klarer Fahrplan für Sicherheits-Updates kommt. Microsoft liefert immer Mitte des Monats, also sollte Apple vielleicht einen Termin am Anfang des Monats wählen. Speziell das Thema Sicherheit von Macs und Mac-OS X wird aktuell bleiben, da alle Experten davon ausgehen, dass Apples zu laxe Reaktion auf Sicherheitslücken eines Tages die Mac-Gemeinde in Schwierigkeiten bringen wird.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1029534