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Trends 2012: Neue Peripherie für 2012

17.01.2012 | 16:57 Uhr |

Auch bei den Peripheriegeräten wie Drucker, Digitalkameras und Massenspeicher wird es 2012 spannende Neuerungen geben. Die meisten davon sind auch für Mac-Anwender interessant

Die Preise für magnetische Festplatten sind 2011 nach der Überschwemmungskatastrophe in Thailand regelrecht explodiert. Ganze Fabriken lagen monatelang lahm und die Rückstände in der Produktion werden 2012 kaum aufholbar sein. Die Folge davon ist, dass magnetische Festplatten mit hohen Kapazitäten knapp werden und die Preise das ganze Jahr über stabil bleiben oder nur leicht sinken werden. Auch Apple dürfte von dem Problem betroffen sein und könnte die Preise für seine Macs gegen Mitte des Jahres anheben.

Technologisch dürfte es trotz des Rückschlages in der Produktion zu Fortschritten kommen. Die Drei-Terabyte-Grenze bei Desktop-Laufwerken im 3,5-Zoll-Formfaktor dürfte gegen Anfang des Jahres von immer mehr Herstellern durchbrochen werden. Ankündigungen dazu gibt es bereits. Bei Notebook-Platten könnten erste Modelle mit 1,5 Terabyte auf den Markt kommen. Dabei setzt sich die SATA-3-Schnittstelle immer mehr durch, so dass auch Apple diese schnellen Laufwerke ab Werk einbauen wird.

SSD-Festplatten, Preise sinken

Weiter in einem regelrechten Boom befinden sich die Flash-Festplatten. Nicht zuletzt die steigenden Preise bei magnetischen Massenspeichern sorgen dafür, dass die Verbreitung von SSD-Laufwerken weiter zunimmt. Und die SSD-Preise sinken: Modelle mit 120 Gigabyte Kapazität sind derzeit schon für unter 150 Euro zu haben. Anfang 2012 werden mehr Hersteller Geräte mit 256 oder 512 Gigabyte Kapazität liefern. Dann werden auch hier die Preise sinken. Gegen Ende 2012 wird man auch 512-Gigabyte-SSD-Laufwerke zu moderaten Preisen bekommen. Zwar bleiben magnetische Festplatten trotz Preisanstieg deutlich günstiger, doch wer auf Geschwindigkeit und kurze Zugriffszeiten angewiesen ist, wird im Jahre 2012 öfter einmal die Mehrkosten einer SSD-Platte in Kauf nehmen.

Bluray

Optische Speicher sind so gut wie tot. Apple verbannt die optischen Laufwerke langsam aber sicher aus seinen Macs. Die Bluray-Disc kommt lediglich als Datenträger für HD-Videos flächendeckend zum Einsatz, aber gegen Internet-Streaming und Festplatten-basierte Media-Player tut sie sich schwer. Apple ignoriert das Thema Bluray-Video nach wie vor konsequent. Es gibt keine Bluray-Player-Software von Apple. Damit gibt es auch keine Möglichkeiten, HD- oder 3D-Inhalte am Mac abzuspielen. Einige Dritthersteller bieten halblegale Lösungen an, doch breite Zustimmung werden sie nicht bekommen. Da liegt es näher, dass Apple selbst HD- und eventuell sogar 3D-Filme in den iTunes-Store bringt.

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