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Trennt sich IBM von der PC-Sparte?

03.12.2004 | 16:46 Uhr |

Vor 24 Jahren stellte IBM den ersten Personal Computer vor, jetzt will sich "Big Blue" offenbar aus dem PC-Geschäft zurückziehen.

Der Kaufpreis für die PC-Sparte, von der sich IBM nach einem Bericht der New York Times trennen will, soll zwischen einer und zwei Milliarden US-Dollar liegen - und Interesse zeigt Chinas größter PC-Hersteller Lenovo (vormals Legend).

Von Konzernseite werden diese Pläne nicht bestätigt - man äußere sich nicht zu Gerüchten, heißt es dort. Beobachter sehen aber bereits seit längerer Zeit den Trend bei IBM, sich von Geschäftsfeldern zu trennen, die zu wenig Ertrag erwirtschaften oder kein Wachstumspotential bieten.

Aus der Prozessorproduktion zieht sich IBM nicht zurück, die Firma stellt unter anderem den G5-Prozessor für die Power-Mac-Serie von Apple her. Computer mit IBM-Logo wurden bereits in den vergangenen Jahren größtenteils von Drittherstellern in Asien gefertigt. 1981 wurde die Markteinführung des "Personal Computers" von einer aufwändigen Werbekampagne begleitet (s. Bild).

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