Trübe Aussichten für PCs
PC-Markt: Kampf um Marktanteile
Nach den Marktforschern von IDC ist es Lenovo gelungen, weltweit den Rivalen Acer vom dritten Platz zu verdrängen. HP und Dell behaupten sich auf den Spitzenpositionen.
Lenovo ist laut IDC neu weltweit der drittgrößte PC-Hersteller. Die Chinesen konnten demnach Acer vom Podest stoßen. Anscheinend profitierte Lenovo von einem stabilen Geschäft in Asien. Zudem sei es der Firma gelungen, ihre Vertriebskanäle in weiteren Regionen auszubauen. Die Anzahl der verkauften PCs von Lenovo stieg demnach um 22,9 Prozent während des zweiten Quartals 2011.
Derweil habe Acer unter anderem wegen einer Management-Krise gelitten, heisst es in der IDC-Analyse. Im März musste CEO Gianfranco Luci gehen, nachdem Unregelmäßigkeiten im Distributionskanal der Firma in der Emea-Region aufgetaucht worden waren. Der Gesamtmarkt konnte derweil um 2,6 Prozent auf 84,4 Millionen Stück verkaufte PC gesteigert werden.
Bildergalerie: Die beliebtesten Business PCs.
Der Dell Vostro 460 ist das erste Angebot des Herstellers an Unternehmenskunden auf Basis der neuen Intel-Prozessorgeneration Sandy Bridge. Der Business-PC im Minitower-Format unterstützt die Intel Turbo Boost Technology 2.0 und kann somit die Prozessor- und Grafikkartenleistung an die gegenwärtige Lastsituation anpassen. Neben den diversen Prozessorvarianten stehen dem Vostro 460 auch unterschiedlichste Festplatten und Hauptspeicherbestückungen zur Verfügung. Die insbesondere für Unternehmenskunden wichtigen Service-Leistungen können, je nach Anwendungsgebiet, bei der Anschaffung des Rechners hinzugebucht werden.
Das Kürzel MT steht für Mini Tower und beschreibt direkt den Formfaktor, den der Dell OptiPlex 780 einnimmt. Laut Datenblatt kommt der Bürorechner auf die Abmessungen von 40,8 x 18,7 x 43,3 cm und ein Gewicht von rund 12 Kilogramm. Trotz seiner Kompaktheit birgt das Chassis Erweiterungspotential. So sind zwei PCIe-Slots vorhanden, ebenso wie Einbauschächte für Zusatzkomponenten der Formate 5,25 Zoll und 3,5 Zoll. Dell liefert den OptiPlex 780 MT mit Windows 7 aus.
In seinem Konzept ist der OptiPlex 980 MT ist auf das Office-Umfeld ausgerichtet. Dell bietet für den Mini Tower viele Konfigurationsmöglichkeiten an, die über Core i7 Quad-Prozessoren und maximal 16 GByte Hauptspeicher sogar bis zu Solid State Disks als Festplattenersatz reichen. Durch den Einsatz der vPro-Technologie erweist sich der Rechner als wartungsfreundlicher Office-PC im Unternehmen, die Energy-Star-Zertifizierung bürgt für eine geringe Energieaufnahme.
Fujitsu hat den Desktop-PC Q9000 in ein kleines schwarzes Mini-Gehäuse - ähnlich dem weißen Mac Mini - gepackt. Trotz des kleinen Formfaktors kann der Winzling für den Einsatz als Büro-Rechner auftrumpfen. Der Rechner besitzt in puncto Hardwareausstattung alles was man von einem Office-PC dieser Klasse erwartet und noch ein bisschen mehr. Dazu zählt zum Beispiel eine integrierte HDMI-Schnittstelle, WLAN oder Bluetooth. Dafür muss man bei der Erweiterbarkeit durch das kleine Gehäuseformat Abstriche hinnehmen. Der Preis von etwa 820 Euro ist sehr hoch, doch dieser wird durch die üppige Ausstattung und den Formfaktor inklusive der verbauten Notebook-Komponenten relativiert.
Bei der MT-Version des OptiPlex 380 handelt es sich um die Mini-Tower-Ausgabe der Business-PC-Serie von Dell. Diese verfügt über Prozessoren der Serien Intel Pentium und Intel Core 2 Duo und wird von Haus aus mit dem dedizierten Grafikbeschleuniger ATI Radeon HD 3450 ausgestattet. Leider verzichtet Dell auf jedweden digitalen Bildausgang; als Käufer muss man mit analoger VGA-Qualität vorlieb nehmen.
Die meiste Zeit ist ein PC mit Aufgaben beschäftigt, die nicht einmal annähernd an seinen Leistungsgrenzen kratzen. Mit diesem Hintergrund im Kopf, bietet der Acer Veriton N282G ausreichend Leistung für die allermeisten Anwendungsfälle. Office-Aufgaben stellen für den Dual-Core Intel Atom D525 kein Problem dar und auch das Surfen im Netz bewerkstelligt das System so mit Leichtigkeit. CPU-lastige Applikationen treiben die Hardware jedoch schnell an ihr Limit. Den meisten Alltagsaufgaben ist der Acer Veriton N282G jedoch gewachsen.
Dell bietet den OptiPlex 960 Mini-Tower für professionelle Anwender an, die Wert auf hohe Leistungsfähigkeit in deinem Desktop-Gehäuse legen. Hierfür lässt sich der Rechner mit Quad-Core-Prozessoren ausstatten; Standardausstattung bleibt jedoch eine Core 2 Duo-CPU. Weiterhin besitzt der OptiPlex 960 MT eine Reihe von Sicherheits- und Komfortfunktionen für den Business-Einsatz. So lässt sich das System mittels Intel vPro administrieren, während die integrierte TPM-Technologie zur Systemsicherheit beiträgt.
Das Mini-Tower-Modell der Desktop-PC-Reihe OptiPlex 580 von Dell bietet gute Erweiterungsmöglichkeiten und diverse Managementfunktionen, die das System für den Geschäftsbetrieb prädestinieren sollen. So erlaubt Broadcom TrueManage die Fernwartung und -überwachung des OptiPlex 580, selbst außerhalb der Dienstzeiten. Weitere Wartungsfreundlichkeit verspricht das schraubenlos zu öffnende Gehäuse mit viel Erweiterungspotential. Für die notwendige Rechenleistung eines Business-PCs sorgen CPUs aus dem aktuellen AMD-Prozessorangebot.
Der Acer Veriton M275 ist gleichermaßen für Heimanwender oder das Office-Umfeld interessant. Mit seinem funktionalen Gehäuse kommt das System dem Anwender entgegen; vier der acht USB-Schnittstellen sind bereits an der Gehäusefront angebracht. Weiterhin praktisch: Das Gehäuse lässt sich ohne jedes Werkzeug öffnen und warten.
Mit dem Veriton N281G versucht Acer Anwender mit nur einem begrenzten Bedarf an Systemleistung anzusprechen. Typische Einsatzszenarien für den kompakten Rechner sind Büro- oder Internetanwendungen, ohne den Einsatz grafikintensiver Applikationen. Hierfür ist der verwendete Intel Atom D425 ausreichend dimensioniert. Ein weiterer Vorteil des leichtgewichtigen Systemdesigns ist in den kompakten Abmessungen des Gehäuses sowie in der geringen Energieaufnahme zu sehen.
Marktführer ist nach wie vor Hewlett-Packard mit einem Anteil verkaufter Geräte von 18,1 Prozent. Die Firma wird gefolgt von Dell mit 12,9 Prozent Marktanteil. Lenovo und Acer kommen laut IDC auf 12,2, respektive 10,9 Prozent. (Computerworld.ch/hal)





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