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Donald Trump gibt iPhone-Boykott auf

14.03.2016 | 15:19 Uhr |

Seitdem Apple sich weigert, dem FBI bei der Entsperrung des beschlagnahmten iPhones des San Bernardino-Terroristen zu helfen, rief Trump dazu auf, das Unternehmen bis auf weiteres zu boykottieren. Dabei hält sich Trump mittlerweile selbst nicht mehr an den Streik.

Falls der Präsidentschaftskandidat Donald Trump tatsächlich als 45. Präsident in die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika eingeht, möchte dieser vieles verändern, um „Amerika wieder großartig zu machen.“ Neben dem Bau einer Mauer und dem Einreiseverbot von Muslimen soll auch der Apple-Konzern unter Trumps Präsidentschaft Veränderungen erfahren .

Nachdem der Fall zwischen Apple und dem FBI großes Aufsehen erregte, nutze Trump vor einigen Wochen die Gelegenheit, um seinen Standpunkt zu dem Thema deutlich zu machen. Solange Apple sich weigere, mit dem FBI zu kooperieren, sollten alle den Konzern boykottieren. Laut The Verge habe Trump behauptet, dass er sowohl Smartphones von Apple als auch von Samsung besitze . Aus den genannten Gründen wolle er aber vorerst auf den Gebrauch seines iPhones verzichten und stattdessen die Konkurrenzprodukte nutzen – zumindest so lange, bis Apple „die Telefon-Informationen bezüglich des radikal-islamistischen Paares aus Kalifornien den Behörden übergebe.“

Anscheinend wollte Trump letztendlich doch nicht mehr auf sein iPhone verzichten. Laut The Verge hat Trump seit vergangenem Freitag mehrere Male über seinen offiziellen Twitter-Account gepostet – und stets über sein iPhone, wie die Metadaten von Twitter verraten. Darüber hinaus hat Trump den vor Wochen verkündeten Boykott während seiner letzten Auftritte trotz ausgiebiger Debatten, Interviews und Reden nicht weiter erwähnt.

Donald Trump hält seinen eigenen Boykott-Aufruf nicht mehr ein.
Vergrößern Donald Trump hält seinen eigenen Boykott-Aufruf nicht mehr ein.
© Twitter / realDonaldTrump
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