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Tutorial: Mehr Stil für iMovie

28.08.2006 | 13:45 Uhr |

Im vergangenen Jahr hat iMovie mit der Version 5 das HD-Format gelernt und neue Schnittfunktionen erhalten, beim diesjährigen Update auf Version 6 konzentriert sich Apple auf die Optik. In diesem Tutorial gehen wir neben Basics vor allem auf die Neuerungen des Programms und die damit verbundenen Optionen beim Schnitt ein.

Filmemacher: Bei Version 6 des Videoschnittprogramms iMovie hat Apple besonderes Augenmerk auf die Optik gelegt sowie dem Programm neue Themen und Audiofilter verpasst.
Vergrößern Filmemacher: Bei Version 6 des Videoschnittprogramms iMovie hat Apple besonderes Augenmerk auf die Optik gelegt sowie dem Programm neue Themen und Audiofilter verpasst.

Bereits seit der ersten Version gilt die meiste Kritik dem Titelgenerator. Wohl aus diesem Grund hat Hersteller Apple die Software um Themen erweitert. Hierbei handelt es sich um kleine, recht stilvoll gestaltete und animierte Filmchen, die man als Vorspann, Abspann oder einfach mal zwischendurch in der Timeline verwenden kann. Alle Themen (außer Nur-Text) verfügen über so genannte Drop-Zones, in die man eigenes Bildmaterial ziehen kann, also Filme oder Fotos, die iMovie dann in das laufende Thema integriert. So offeriert zum Beispiel das Thema „Reise-Vorspann“ sieben Drop-Zones: In diese zieht man entweder aus der Medien­ablage einen Clip per Drag-and-drop oder wählt über den Punkt „Medien“ ein Foto aus dem iPhoto-Archiv. Natürlich ist auch eine Kombination aus beidem möglich.

Themen verhalten sich wie jeder andere Filmclip in der Timeline, sodass man ein Thema mit Musik unterlegen oder nachschneiden beziehungsweise an anderer Stelle positionieren kann. Im Ganzen hat Apple iMovie fünf Sets mit je fünf bis neun Themen spendiert, die mindestens einen Vorspann, ein Kapitel und einen Abspann enthalten.

Schnelle Darstellung

In iMovie 6 sind wieder neue Effekte enthalten, wobei diese nicht wirklich neu sind – dafür jedoch irrsinnig schnell! Im Filter-Satz Quartz Composer finden sich 30 Effekte, die iMovie sofort und in Echtzeit ruckelfrei darstellt. Zwar müssen auch diese Filter in der Timeline noch gerendert werden, was iMovie im Hintergrund erledigt. Die Vorabdarstellung hingegen läuft im Vergleich zu den Filtern ohne jede Verzögerung und in bester Qualität ab, was die Auswahl während des Schnitts und der Gestaltung eines Films sehr vereinfacht.

Hat Apple die Audiobearbeitung in den Vorversionen von iMovie noch recht stiefmütterlich behandelt, findet der Anwender in Version 6 neben Tonschnipseln auch Audiofilter vor. Enthalten sind zum Beispiel ein grafischer Equalizer mit zehn Reglern für Höhen, Mitten und Bässe sowie sieben Voreinstellungen, die die Anwendung des Filters speziell für ungeübte Cutter sehr vereinfacht. Weitere Audiofilter sind ein Halleffekt mit unterschiedlichen Räumen wie Club, Kathedrale oder Arena, Hoch- und Tiefpassfilter sowie ein Effekt zur Reduktion von Störungen wie Wind oder Knacken.

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