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Flut von Tweets nach Jobs’ Tod

10.10.2011 | 07:19 Uhr |

Der Tod von Apple-Gründer Steve Jobs hat im sozialen Netzwerk Twitter zu einem starken Anstieg der Aktivitäten geführt und so viel Traffic wie selten zuvor ausgelöst

Twitter Fail Whale
Vergrößern Twitter Fail Whale

Wie Twitter-Sprecherin Rachel Horwitz vermeldete, konnte Twitter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag 6,049 Tweets pro Sekunde messen. Lediglich zur Niederlage der Brasilianer im Viertelfinale der Copa America im Juli mit 7,166 Tweets pro Sekunde und zur Verleihung der MTV Music Awards im August mit 8,868 Tweets pro Sekunde war das soziale Netz frequentierter. Zum Vergleich: Die Nachricht vom Tod des Osama bin-Laden Anfang Mai führte zu 5,106 Tweets pro Sekunde.

"Ich bin überrascht über die Zahl von Tweets, aber vermutlich sollte ich das nicht," erklärt der Analyst Zeus Kerravala unseren Kollegen der Computerworld . Denn Social Networks seien zum Medium der Wahl geworden, über das Anwender Nachrichten verbreiten: " Twitter ist perfekt für diese Sache." Wie zuletzt beim Tod von Michael Jackson und er Amtseinführung von Präsident Obama hat der große Nutzeransturm die Site an ihre technischen Grenzen geführt und ins Stottern gebracht, erklärt Shawn White von Keynote Systems, der Zugriff auf Twitter.com sei von den üblichen drei Sekunden auf 20 bis 30 Sekunden angewachsen, die Verfügbarkeit von Twitter habe in der Zeit von 20.50 bis 21.05 Uhr Ostküstenzeit um bis zu 40 Prozent nachgelassen.

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