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Raster und Räume

14.07.2009 | 11:36 Uhr |

Der erste tobt sich in Mikrokosmen aus und baut sich gleich die passende iPhone App dazu. Der zweite lässt sich von einem Tornado inspirieren, der dritte verwandelt Fassaden in gleißendes Licht und der vierte schreibt über den Krieg der Zeichen. Und alle vier waren auf der Typo in Berlin

Gestalter, die durch Bühnenpräsenz ihre Werke präsentieren, sind die Publikumslieblinge. Joshua Davis sagt von sich, dass er nicht liest und nicht schreibt. Er fährt seit 25 Jahren Skateboard, das sei seine Art durch den Raum zu navigieren. Er nutzt kleine Programme, die mit Rastern den Raum organisieren. Vektorformen werden durch Variationen in zufällige und rhythmische Strukturen organisiert. Das ergibt unendliche sich immer wieder neu erschaffende Kompositionen. Neben den zu Grunde liegenden Rastern, nutzt Davis das Prinzip des Kaleidoskops, um Formen zu manipulieren. Um seine Ideen auch auf den Mikroraum zu übertragen, nutzt Davis eine noch nicht erhältliche iPhone App , die Muster generiert und sich als Bildschirmhintergrund verwenden lässt.

Ebon Heath

Aus dem kreativen Brooklyn zeigt Ebon Heath seine Auffassung von Typografie in einer mit Lettern übersättigten Gesellschaft. Seine Entwürfe für das "Typographic Ballet" , das vom Karneval oder eines Tornados inspiriert ist, zitieren entfernt Oskar Schlemmer. Seine Mobiles verleihen Wörtern in faszinierender Weise einen Körper - zeigen lebendigen Text.

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