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UK: Apple, Mobilfunk-Anbieter und Musik-Vertreter erzielen Einigung im Lizenzstreit

29.09.2006 | 12:15 Uhr |

Der iTunes-Betreiber Apple und die vier britischen Mobilfunk-Anbieter O2, Orange, T-Mobile und Vodafone, einigen sich im Streit um Lizenzgebühren mit der Vereinigung britischer Musiker (MCPS-PRS Alliance) und der British recorded music trade association (BPI).

Der Deal regelt die Höhe der Abgaben, die die Betreiber von Musik-Downloads künftig an Komponisten, Liedschreiber und Labels entrichten müssen.

Gerichtsprozess trotz Einigung

Die Einigung kommt am Tag des Gerichtstermins zustande und sieht vor, dass die Künstler von den Musik-Anbietern acht Prozent der Brutto-Einnahme abzüglich der Mehrwertsteuer erhalten, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Abgaben für "Non-on-demand-Services" legen die involvierten Parteien auf 6,5 Prozent fest. Trotz der Einigung beginnt nun der Prozess, da die Beteiligten nicht allen Streitfragen klären konnten. Neben weiteren Unstimmigkeiten zwischen den Download-Betreibern und der MCPS-PRS Alliance, fechten auch der iTunes Store und die Mobilfunk-Anbieter der Insel einen Disput vor Gericht aus. Dennoch zeigten sich die Streithähne in einer gemeinsamen Pressemitteilung erfreut über das Ergebnis. Großbritannien führt in Europa das Musik-Geschäft per Download, nach Angaben der Official UK Charts Company, an. Allein in diesem Jahr hätten die Insel-Bewohner bereits 34 Millionen Titel heruntergeladen, mehr als im gesamten Jahr 2005, berichtet das Unternehmen.

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