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UK-Kabinett verbietet Apple Watch in den Sitzungen

10.10.2016 | 16:09 Uhr |

Die Apple Watch darf aus Sorge vor Abhör-Aktionen nicht mehr in Sitzungen des englischen Kabinetts verwendet werden.

Ab sofort dürfen Apple Smart Watch in Sitzungen des englischen Kabinetts nicht mehr verwendet werden . Grund für dieses Verbot ist laut The Telegraph die Sorge, russische Hacker könnten die Mikrofone der Smartwatch aktivieren und dadurch geheime Regierungsdiskussionen belauschen. Das gleiche Verbot gilt übrigens seit kurzem auch für Sitzung des australischen House of Representatives. In beiden Ländern gilt eigentlich bereits seit längerer Zeit ein Verbot für Smartphones und andere mobile Geräte. Unter der Regierung Cameron waren aber Smartwatches bei hohen Politikern offenbar sehr beliebt, so nutzt der australischen Premierministers Malcom Turnball eine Apple Watch – bisher sogar im Parlament. Der englische Politiker Micheal Grove hatte sogar einmal eine Sitzung mit einem Beyonce-Song unterbrochen – ein Bedienfehler beim Abrufen von E-Mails mit seiner Pebble Smartwatch.

Die Sorge der Regierung ist nicht unbegründet, da laut Quellen von The Telegraph Abhöraktionen russische Spione gerade besonders häufig wären. Erst vor kurzem wurde die russische Regierung von den USA beschuldigt, Cyber-Angriffe durchzuführen . Der heimliche Zugriff auf Mikrofon und Kamera einer Apple Watch ist uns bisher nicht bekannt, theoretisch aber möglich. So existieren zumindest für OS X bereits einige Spyware-Programme, die nach einer Installation unerkannt auf die iSight zugreifen können.

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