873242

UMTS-Bieter peilen 100 Milliarden-Marke an

17.08.2000 | 00:00 Uhr |

In Mainz steht heute möglicherweise die Entscheidung an. Die Grenze von 100 Milliarden Mark dürfte aber noch zuvor fallen.

Bei der Versteigerung der UMTS Mobilfunklizenzen
haben die Bieter zum Auftakt des möglicherweise letzten Auktionstages
die Gebote weiter nach oben getrieben. Als erste Bewerber boten die
Münchener VIAG Interkom, die Bietergemeinschaft G3
(Sonera/Telefonica) und Mannesmann Mobilfunk für einen Frequenzblock
mehr als acht Milliarden DM. Wenn in den nächsten Runden keine
Entscheidung fällt, könnte bald die Schwelle von 100 Milliarden DM
erreicht werden. Insgesamt summierten sich die Höchstgebote für alle
zwölf Frequenzpakete nach der 164. Runde auf 94,5 Milliarden DM. Die
Telekom-Tochter T-Mobil lag mit 23,2 Milliarden DM für eine große
Lizenz liegt an der Spitze des Bieterfeldes.
dpa

0 Kommentare zu diesem Artikel
873242