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iOS 5.1.1 behebt Verbindungsprobleme beim iPad 3

08.05.2012 | 12:35 Uhr |

Nutzer, die das iPad 4G unterwegs nutzen, können dies jetzt endlich ohne Verbindungsabbrüche tun. Das iOS-Update behebt die Probleme, die viele Anwender mit dem neuen iPad 4G im mobilen Netz hatten.

iPad3 Westermann_7
Vergrößern iPad3 Westermann_7
© Klaus Westermann

5.1.1 – das ist die Zahlenkombination, die für viele Besitzer des iPad 3 den Unterschied zwischen "online" und "offline" bedeutet. Denn das iPad 4G kämpft seit Verkaufsstart bei vielen Nutzern mit einer instabilen UMTS-Verbindung. Immer wieder scheitert das iPad 3 darin, sich in das mobile Internet einzuwählen oder unterwegs die Funkzelle zu wechseln.

Diese Probleme sind jetzt nach dem Update auf iOS 5.1.1 passé. Die Lösung ist Apple-typisch: Fehler nicht öffentlich zugeben, sondern schlicht mit einem Update zu korrigieren, ohne das Problem groß zu thematisieren. In der aktuellen Macwelt 6/2012 haben wir Betroffene aufgerufen, sich bei uns zu melden. Uns erreichen viele Dutzend ausführlicher Zuschriften, die zeigen, dass die Nutzer sich längst selbst analytisch damit beschäftigt haben . Dies zeigt schnell, dass die Symptome unterschiedlich ausfallen, der Fehler bei mehreren Netzbetreibern vorkommt und übliche Ratschläge wie "Netzwerkeinstellungen zurücksetzen" hier nicht helfen. Eine allgemeingültige Diagnose ist so von außen unmöglich.

Schlechte Kommunikationspolitik

Das Update auf iOS 5.1.1 behebt den ärgerlichen UMTS-Fehler.
Vergrößern Das Update auf iOS 5.1.1 behebt den ärgerlichen UMTS-Fehler.

Meist trifft es die Verbindung, wenn der Nutzer vom Wifi in das mobile Datennetz wechselt oder das iPad in Bewegung ist und sich in die nächste Funkzelle einwählen soll. Der Vodafone-Support bestätigt , dass die UMTS-Verbindung des iPad 3 oft im Leerlauf bliebe, wenn der Nutzer das Wifi verlässt. Eine allgemeine, schlüssige Erklärung dafür, woher dieses Problem kommt und was es schlussendlich behoben hat, gibt es bis heute nicht. Bis zuletzt erklären die Supportmitarbeiter bei Apples Hotline, dass das Problem zwar bekannt, aber nicht erkannt wäre. In den Apple Stores erhalten einige Kunden noch Stunden bis vor dem erlösenden Update die Auskunft, dass dies ein Problem bei der Telekom sei.

Dies ist relativ typisch für Apples Kommunikationspolitik: Fehler werden zunächst oft als Einzelfälle abgetan. Einige Nutzer erleben dabei das maximal frustrierende Support-Erlebnis: Apples Hotline verweist Hilfesuchende an die Mobilfunkprovider, diese zeigen wiederum mit dem Finger zurück auf Apple. Eine detaillierte Erklärung gibt es bis heute nicht, auch nicht dafür, warum das Problem nicht bei allen Nutzern auftritt. In der Macwelt-Redaktion können wir den Fehler beispielsweise nicht reproduzieren.

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