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UMTS: Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

30.05.2001 | 00:00 Uhr |

Bei Rückgabe oder Einzug einer UMTS-
Mobilfunklizenz erhält ein Unternehmen nach den Worten des Chefs der
Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation, Matthias Kurth,
keinen Pfennig zurück. Die Frequenz würde dann «höchstwahrscheinlich
wieder versteigert», sagte Kurth in einem Interview mit dem
Anlegermagazin «Die Telebörse» (Donnerstagausgabe).

Zu Kooperationen beim Aufbau der UMTS-Netze hat Kurth laut
«Telebörse» noch keine konkreten Anfragen, «abgesehen von den zwei
Roaming-Abkommen zwischen E-Plus und Mobilcom sowie Group 3G». Die
beiden Abkommen seien bereits geprüft worden und seien
«regelungskonform». Er begrüße die Abkommen, da sie dem Wettbewerb
und damit dem Verbraucher nutzen. Bei der Versteigerung der deutschen
UMTS-Lizenzen hatten die Bieter zusammen knapp 100 Milliarden DM
geboten.
dpa

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