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UMTS als DSL-Alternative

16.01.2007 | 12:36 Uhr |

Spätestens seit ein massiver Preisverfall bei den Kosten für Datenverbindungen über UMTS zu verzeichnen ist, wird die Internet-Verbindung über den Mobilfunkstandard interessant. Neue Technologie verspricht zudem DSL-Performance.

Im Jahr 2000 spülte die Versteigerung der UMTS-Lizenzen insgesamt fast 50 Milliarden Euro in die Kassen des Bundes. Mehrere Unternehmen hatten sich bei der Versteigerung der Lizenzen für UMTS (Universal Mobile Telecommunications System, auch 3G, 3. Generation) gegenseitig hochgeboten. Von den damaligen Bietern sind mit der Telekom, Vodafone D2, O2 und E-Plus hierzulande noch vier Unternehmen am Start. Jeder der vier hatte rund 8,5 Milliarden Euro (16,5 Millionen Mark) bezahlt und sich dabei verpflichtet, bis Ende 2005 50 Prozent der Bevölkerung zu erreichen. Unter nochmals erheblichen finanziellen Kaftanstrengungen gelang das den vier genannten Unternehmen, man startete mit der Versorgung der Städte mit über 100 000 Einwohnern, ländliche Gebiete werden nach und nach versorgt.

UMTS-Ausbau

Als Vorreiter betätigte sich damals und heute Vodafone. Das Unternehmen läutete hierzulande am 16. Februar 2004 das UMTS-Zeitalter ein. Obwohl die Telekom zu Beginn des Netzausbaus deutlich die Nase vorn hatte, bietet Vodafone inzwischen das weitreichendste Netz und ist nicht nur in Städten, sondern auch in ländlichen Regionen mit ihrem UMTS-Netz vertreten. Die Telekom hatte zwischenzeitlich die Netzerweiterung gedrosselt und wurde so überholt. Vodafone bietet heute Zeit-, Volumenund Flatrates für den UMTS-Datendienst und sogar eine Software für Mac-OS X, die die Arbeit mit einem UMTS-Adapter am Mac zum Kinderspiel macht.

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