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UMTS, die Dritte: Weiter Vorsicht

03.08.2000 | 00:00 Uhr |

Bei der Versteigerung der zukunftsträchtigen UMTS-Mobilfunklizenzen haben die Telekom-Unternehmen ihre Gebote am Mittwoch auf rund 4,83 Milliarden Mark erhöht.

Bei der Versteigerung der zukunftsträchtigen UMTS-Mobilfunklizenzen haben die Telekom-Unternehmen ihre Gebote am Mittwoch auf rund 4,83 Milliarden Mark erhöht. Am Abend des dritten Auktionstages in Mainz verteidigte die Telefongesellschaft Mobilcom ihre Position an der Spitze des Bieterfeldes mit nun 1,4 Milliarden Mark vor der Telekom-Tochter T-Mobil (D 1) mit 1,2 Milliarden Mark und VIAG Interkom mit 1,1 Mrd Mark für jeweils drei Lizenzpakete. Für zwei Pakete bot E-Plus Hutchison 732 Millionen Mark.

Die Unternehmen und Konsortien folgten bei dem Milliardenpoker mit inzwischen 34 Runden erneut dem zurückhaltenden Muster, beim Bieten nur die geforderte Mindestsumme einzusetzen. Danach muss ein bestehendes Höchstgebot für eines der zwölf Frequenzpakte mit mindestens zehn Prozent übertroffen werden.

Alle Bieter waren am Mittwochabend noch im Rennen um die vier bis
sechs UMTS-Lizenzen. Diese sollen vom Jahr 2002 an eine superschnelle Datenübertragung und Multimedia über Handy ermöglichen. Ein Ende der Auktion, die dem Bund einen zweistelligen Milliarden-Betrag einbringen könnte, ist derzeit nicht in Sicht. dpa/ab

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