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US-Army setzt auf iPhones statt Android-Geräte

19.07.2016 | 10:38 Uhr |

Spezialeinheiten der US-amerikanischen Armee wollen auf iPhones umsatteln. Begründung: Android friert ein.

Aus einer anonymen bleibenden Armee-Quelle heißt es, das Special Operations Command der US-Army habe beschlossen, dass die eigenen Spezialeinheiten (SOF) künftig mit dem iPhone Tactical Assault Kit (iTAC) ausgerüstet werden sollen. iPhones seien im Betrieb schneller und würden nahtloser funktionieren – Android-Smartphones (ATAC) frieren demnach bei den erforderlichen Aufgaben zu oft ein, insbesondere bei der Darstellung von Live-Feed über einen Splitscreen, und müssten neu gestartet werden. Ein erheblicher Nachteil für die Soldaten im taktischen Einsatz. Beim iPhone 6S, das im Visier der Army ist, sei die grafische Repräsentation unglaublich klar und deutlich.

Genauerhin geht es im Einsatz darum, sich über ein vernetztes Feldradio und ein verbundenes Smartphone die eigene Lage und die Position der Soldaten mit Icons auf einer digitalen Karte darstellen zu lassen. Außerdem hilft die Netzwerkverbindung Führungsoffizieren bei der Aufklärung, dem taktischen Überblick und weiteren militärisch relevanten Erkenntnissen, darunter auch Videostreams von einem unbemannten luftgestützten Aufklärungssystem. Der Artikel von DoD Buzz   stellt detailliert weitere technische Details dar, etwa die Unterschiede der eingesetzten taktischen Radiosysteme.

Wie groß der Auftrag für Apple beim Austausch der eigenen iPhone 6S gegen die Android-Äquivalente von Samsung-Modelle wäre und welcher Zeitrahmen besteht, geht aus der Meldung nicht hervor. Nach Angaben der Behörde im eigenen Infoblatt vom 2013 waren bei den US-Amerikanischen Fallschirmjägern rund 65.000 Mann beschäftigt, Wikipedia gibt für 2015 rund 26.000 Mann an . Ebenso wenig gibt es bisher eine offizielle Bestätigung für diesen Plan.

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