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US-Behörden untersagen Zustellung per Drohne

30.06.2014 | 05:57 Uhr |

Die Pläne von Amazon, Drohnen für Lieferungen einzusetzen, wurden von der US-Luftfahrbehörde gestoppt.

Ende 2013 hatte Amazon-Chef Jeff Bezos für eines Aufsehen gesorgt, als er einen Dienst namens Amazon Prime Air ankündigte, bei dem Drohnen Waren ausliefern sollten. Schnell hatten auch andere Dienste wie DHL oder UPS eigene Pläne dieser Art veröffentlicht, doch nun sieht es so aus, als müssten die Lieferdrohnen auf dem Boden bleiben.

Wie Ars Technica meldet, geht aus einem internen Memorandum der US-Luftfahrbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hervor, dass Drohnen und andere nur als privates Hobby gedachte Luftfahrzeuge nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden dürfen. Jeder Betrieb solcher Luftfahrzeuge, der nicht einem Hobby oder Freizeitaktivitäten dient, entspreche nicht mehr den Regeln für Modell-Flugzeuge. »Kommerzielle Einsätze wären eindeutig weder Hobby noch Freizeitaktivität. Ebenso sind Flüge, die einen Geschäftsbetrieb betreffen oder zu einem Geschäftsbetrieb gehören, weder Hobby noch Freizeitaktivität«, so der Text der FAA.

Die Behörde stellt zudem eindeutig klar, dass das »Ausliefern von Paketen an Kunden gegen Gebühr« nicht zulässig ist. Die grundsätzlichen Regeln der Luftfahrbehörde verbieten die kommerzielle Nutzung von Drohnen bereits seit dem Jahr 2007, doch Amazon hatte darauf gehofft, dass neue Regeln bis zum Jahr 2015 dies ändern würden. Nun sieht es so aus, als ob sich an dem Verbot für längere Zeit nichts ändern würde.

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