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US-Behörden wollen Monopol-Aufsicht über Microsoft verlängern

15.05.2006 | 12:34 Uhr |

Microsoft hat nach Ansicht der US-Behörden unzureichend bei der Kontrolle seines Windows-Monopols zusammengearbeitet.

Windows Vista
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Deshalb forderte das amerikanische Justizministerium, dass der Softwarehersteller länger als vereinbart Wettbewerbern Informationen über den Programmcode des weltweit dominierenden Computer-Betriebssystems zur Verfügung stellt. Dies wird gebraucht, um Programme an Windows anbinden zu können. Das Justizministerium forderte am Freitag eine Verlängerung der ursprünglich bis 2007 laufenden Vereinbarung um mindestens zwei Jahre, Microsoft erklärte sich bereit, die Informationen auch darüberhinaus bereitzustellen. Die Entscheidung wird von einem US- Gericht getroffen. Die EU-Kommission wirft Microsoft in einem ähnlichen Fall vor, Wettbewerber nicht ausreichend zu informieren und droht mit hohen Strafen. Das Unternehmen wirft Brüssel im Gegenzug Nähe zur Konkurrenz vor. In einem anderen Wettbewerbsstreit konnte Microsoft dagegen einen Erfolg verbuchen. Das US-Justizministerium entschied, dass die Suchfunktion in der neuen Version der Browser-Software Internet Explorer rechtens ist. Wettbewerber wie Google hatten kritisiert, dass der Explorer - mit 85 Prozent die meistgenutzte Software zur Internet-Navigation - mit den vorinstallierten Einstellungen auf Microsofts eigene Suchmaschine zurückgreife. Das Ministerium erklärte dazu, die Funktion respektiere die Wahlfreiheit von Nutzern und Computerherstellern und könne leicht verändert werden. (dpa)

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