978843

US-Handelsaufsicht ermittelt gegen Fesplattenhersteller

12.10.2007 | 15:24 Uhr |

Die amerikanische Handelsbehörde leitet eine Untersuchung gegen namhafte Festplatten- und Computerhersteller ein. Zwei Privatleute hatten geklagt, dass aktuelle Festplatten ihre Patente zur Verdrahtung von Schaltkreisen verletzen.

Auch Gegenstand der Untersuchung: Festplatte von Seagate
Vergrößern Auch Gegenstand der Untersuchung: Festplatte von Seagate
© Seagate

Die International Trade Commission (ITC) ermittelt nach eigenen Angaben gegen die Hersteller Western Digital, Seagate und Toshiba. Den Firmen wird vorgeworfen, bei der Herstellung von Festplatten Patente der Privatleute Steven und Mary Reiber zu verletzten. Die Behörde ermittelt ebenfalls gegen die beiden Computerhersteller Hewlett Packard und Dell, welche die fraglichen Festplatten in ihren Rechnern verbauen.

Steven und Mary Reiber hatten im September 2007 eine Beschwerde bei der ITC eingereicht. Sie fordern eine Unterlassungserklärung von den fünf Firmen sowie ein Importverbot für die beanstandeten Produkte. Die Reibers besitzen mehrere Patente, die spezielle Verfahren zur Verdrahtung von Schaltkreisen beschreiben.­

Die Handelsbehörde hat laut den gesetzlichen Regelungen 45 Tage Zeit, ein Datum festzusetzen, bis zu dem die Untersuchung abgeschlossen werden soll.

0 Kommentare zu diesem Artikel
978843