US-Justiz ermittelt gegen Hersteller von Flash-Speicher
Das amerikanische Justizministerium ermittelt gegen die Hersteller von NAND-Flash-Speicherchips wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen.
Sandisk hatte bereits am vergangenen Freitag mitgeteilt, dass das US-Justizministerium gegen das Unternehmen ermittele. Auch Vertreter von Toshiba und Samsung bestätigten, dass sie das Justizministerium zu einer Stellungnahme aufgefordert habe. Samsung werde mit den Behörden kooperieren, teilte ein Sprecher des Unternehmens am gestrigen Montag mit.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ermitteln die Behörden gegen insgesamt 24 Hersteller von Flash-Speicherbausteinen. Die Untenehmen sollen durch illegale Absprachen die Preise von Speicherchips künstlich hoch gehalten haben, lautet der Vorwurf.
Ein Kartellrechtsverfahren gegen Hersteller von DRAM-Chips resultierte 2002 in Geldstrafen von insgesamt rund 730 Millionen US-Dollar. Damals wurden unter anderem die Firmen Micron, Infineon, Samsung und Hynix zu Geldstrafen verurteilt.





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