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US-Kartellwächter kritisiert EU wegen Vorgehen gegen iTunes und Vista

15.09.2006 | 12:35 Uhr |

Der oberste Kartellwächter des US-Justizministeriums Thomas Barnett unterstützt Apple in dessen Debatten um Regulierungen des iTunes-DRM in Europa. Barnett hat europäischen Behörden geraten, dass sie es sich besser zweimal überlegen, bevor sie gegen "populäre neue Technologien" mit Regulierungen vorgehen.

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Die überzogenen Maßnahmen würden laut Barnett die Verbraucher eher schädigen anstatt sie zu schützen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters . In seiner Rede auf einer Konferenz zur Antikartellgesetzgebung in Washington D.C. nannte Barnett zunächst keine konkreten Agenturen und Maßnahmen. Apple hat jedoch in Skandinavien und Frankreich Ärger mit den Verbraucherschützern bekommen und die EU-Wettbewerbskommission hat eine Untersuchung von Windows Vista bezüglich der integrierten Sicherheitssoftware begonnen. Eine Anmerkung Barnetts spricht jedoch davon, das Vorgehen gegen Apple sei ein "gutes Bild dafür, wie der Aagriff auf geistiges Eigentum dynamische Entwicklungen störe."

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