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US-Kongressmitglied will härtere Strafen bei Urheberrechtsverletzungen

01.08.2007 | 06:15 Uhr |

Zumindest ein Teil des US-Kongresses scheint härter gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen zu wollen.

Dem republikanischen Abgeordneten Steve Chabot aus Ohio schweben dabei sogar drakonische Strafen vor: Bei besonders harten Fällen schreckt das Mitglied des Repräsentantenhauses nicht einmal vor lebenslangen Haftstrafen zurück.

In den meisten Fällen sieht Chabot in seinem Gesetzesentwurf aber "nur" eine Verdopplung des bestehenden Strafrahmens vor. Auch die versuchte Urheberrechtsverletzung sowie geringfügige Beihilfefälle möchte Chabot in Zukunft bestraft sehen. Während sich die Electronics Frontier Foundation gegen den Gesetzesentwurf stellt, findet Chabot in der Lobby-Organisation The Copyright Alliance Fürsprecher. Vor Chabot hatte bereits der US-Justizminister Alberto Gonzales härtere Strafen gefordert - auch er möchte bei Gefährdungen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit durch Copyright-Verletzungen lebenslange Haftstrafen sehen. Für seinen konkreten Entwurf hat Chabot aber noch keine Kongress-Kollegen erwärmen können.

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