920631

US-Musikverband verklagt mehr als 500 Musikpiraten

24.03.2004 | 13:43 Uhr |

In ihrem Kampf gegen Musikpiraterie hat die amerikanische Musikindustrie am Dienstag weitere 532 Personen verklagt.

Bereits im Januar und Februar hatte der einflussreiche Verband Recording Industry Association of America (RIAA) durch gerichtliche Schritte über 1000 Computerbenutzern illegales Herunterladen von Songs aus dem Internet vorgeworfen.

Wie die "Los Angeles Times" am Dienstag in ihrer Online-Ausgabe berichtete, sind diesmal zahlreiche Anwender von Computern an Hochschulen die Zielscheibe der RIAA. 89 Betroffene sollen sich an Universitäten in Kalifornien, Arizona, Colorado, Michigan und New York eingeloggt und Musik-Dateien ausgetauscht haben.

Die Klagen wurden gegen «Unbekannt» erhoben, weil die Namen der Computerbenutzer nicht bekannt sind. Der Verband will die Verdächtigen anhand ihrer Internet-Adressen ausfindig machen. Bereits im vergangenen Herbst hatte die RIAA mehr als 250 Klagen erhoben, sich aber in den meisten Fällen mit den Beschuldigten geeinigt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
920631