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US-Retail: Apple gewinnt Marktanteile, Radio Shack und Best Buy verlieren

10.03.2014 | 06:26 Uhr |

Obwohl der Gesamtumsatz des Elektronik-Marktes am Sinken ist, hat Apple seit Einführung des iPhones in 2007 stetig seinen Anteil ausgebaut.

Laut den Auswertungen der US-Statistiken der Marktforscher bei Euromonitor International hat der Elektronik-Retail-Markt in den USA seit 2007 einen signifikanten Rückgang zu verzeichnen, berichtet Appleinsider . Von damals 109,9 Milliarden US-Dollar auf nur noch 95,9 Milliarden in 2013. Die Verkäufe bei Apple gehen in dem gleichen Zeitraum aber klar gegen den Trend: Trotz dem Schrumpfen des Marktes hat sich das Verkaufsmodell von Apple als erfolgreich bewiesen. Mit seinen High-End-Produkten und speziellen Kunden-Support hat Apple kräftig zugelegt , während Läden von Mitwettbewerbern zunehmend unter der Konkurrenz von günstigen Online-Anbietern, wie zum Beispiel Amazon , leiden.

Euromonitor berechnete Apples Marktanteil in 2007 mit 3,8 Prozent (3,5 Milliarden US-Dollar Umsatz) auf jetzt 15 Prozent (mit 15,6 Milliarden) in 2013. Apple selbst beziffert den Umsatz in seinen Apple Stores in 2013 übrigens mit 20,8 Milliarden US-Dollar, also erheblich höher.

Best Buy hatte in 2013 31,3 Prozent Marktanteil. Während die Zahl höher als in 2007 (28,7 Prozent) liegt, hatte Best Buy in 2009 seinen Rekordanteil (33,5) und der ist seitdem jährlich gesunken. Best Buy hat in den USA rund 2000 Filialen und erzeugte den doppelten Umsatz der 410 Apple Stores.

Auf Platz drei liegt Radio Shack, deren Marktanteil von 2007 4,9 Prozent auf 2013 4,5 Prozent fiel. In 2009 lag mit 5,5 Prozent die Firma annähernd gleichauf mit Apple (5,9), während in 2013 der Anteil weniger als ein Drittel ist.

Der gleiche Trend zeichnet sich auch auf dem PC-Markt ab: Während in den USA der Verkauf von PCs ein Plateau erreicht hat oder mittlerweile gar schrumpft, hat Apple seine Verkaufszahlen und Gewinne stetig ausgebaut , Im Durchschnitt kostet dabei ein Mac 1300 US-Dollar, während ein typischer PC für knapp 300 US-Dollar über die Ladentheke geht.

Auch auf dem Smartphonemarkt hat Apple seine Nase noch weit vorne: Google, Microsoft und Samsung konzentrieren sich immer mehr auf den Bedarf von günstigeren Einstiegsgeräten für neue Märkte. Apple hingegen verzeichnete Rekordumsätze mit seinem High-End Modell iPhone 5S . Insgesamt konnte Apple in 2013 150 Millionen iPhones (mit einem Durchschnittspreis von 650 US-Dollar pro Gerät) umsetzen, während die Verkäufe bei Samsung für das Galaxy S und Note mit rund 100 Millionen Smartphones weit hinter den erwarteten Umsätzen zurückblieb . Die Smartphones One von HTC, G2 von LG, Motorolas Vorreitermodell X-Phone und Nokias High-End Lumia -Modelle unter Microsofts Betriebssystem Windows Phone konnten trotz weitaus niedrigeren Preisen nicht mithalten.

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