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US-Richter ordnet Mithilfe von Apple an

03.12.2014 | 08:00 Uhr |

Im Jahr 1789 wurde der „All Writs Act“ berufen, ein Gesetz, das mittlerweile ganze 225 Jahre alt ist. Ein Richter hat nun entschieden, dass sich US-Strafverfolger auf dieses Gesetz berufen können, um die Mithilfe von Apple wegen eines iPhones zu erzwingen, das mit einem Passwort geschützt ist.

Das besagte Gesetz macht es einer Firma, einer Person oder eben einem Gericht möglich, etwas Bestimmtes anzuordnen. In der aktuellen Situation hat der Richter Apple aufgefordert , technische Hilfe zu bieten, damit die Staatsanwaltschaft das iPhone eines Beschuldigten durchsuchen kann.

Dabei geht es allerdings nur um die unverschlüsselten Daten auf dem Smartphone, nicht etwa um unverschlüsselte Daten. Der Richter beschreibt, dass Apple für die Strafverfolger zwar eine Kopie der verschlüsselten Daten anfertigen könnte, aber nicht gezwungen ist, die Daten auch zu entschlüsseln.

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