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US-Studie: Verluste durch Comuter-Kriminalität verdoppelt

23.03.2000 | 00:00 Uhr |

Im vergangenen Jahr haben die Angriffe auf
Computersysteme in Banken, Unternehmen und Regierungsorganisationen
drastisch zugenommen.

Die nachweisbaren Verluste hätten sich im
Vergleich zum Vorjahr mit einer Summe von umgerechnet 530 Millionen
Mark mehr als verdoppelt, heißt es in einer am Mittwoch in San
Francisco veröffentlichten Studie des amerikanischen Computer
Security Institute und der Bundeskriminalpolizei FBI.

Mehr als 90 Prozent von 643 befragten Unternehmen hätten eine
Sicherheitsverletzung in ihren Computersystemen festgestellt, geht
nach Medienberichten aus dem Report weiter hervor. Die tatsächliche
Zahl liege vermutlich noch weitaus höher, da eine große Zahl der
Attacken unbemerkt bleibe. Außerdem gäben es manche Firmen ungern
zu, dass sie Opfer eines Cyber-Angriffs waren.

Der Studie zufolge nahmen sowohl die «gewöhnlichen» Bedrohungen
- wie Computerviren, Laptop-Diebstahl oder der Internet-Missbrauch
durch Angestellte - als auch schwerwiegendere Sicherheitsverletzungen
rapide zu. Dazu gehörten der Diebstahl patentrechtlich geschützter
Informationen, Finanzbetrug, das Eindringen Außenstehender in die
Computersysteme, Netzwerk-Sabotage oder Attacken, die eine Webseite
lahm legen. Mindestens 74 Prozent der befragten Unternehmen hätten
solche Sicherheitsverletzungen erfahren.

Erst im Februar waren einige der populärsten Internet-Seiten -
etwa Yahoo - durch die bisher größte Hacker-Offensive stundenlang
blockiert.
dpa

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