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US-Universität entwickelt neue ergonomische Maus

10.05.2004 | 13:46 Uhr |

Probleme mit Gelenken und Sehnenscheiden sind häufig das Resultat eines extensiven Mausgebrauchs, auf den manche Anwender aber auch aus beruflichen Gründen kaum verzichten können. Forscher der Iowa State University stellten nun ihr neues Konzept zur Vermeidung des RSI-Syndroms vor.

Die von zwei Ingenieuren der Iowa State University entwickelte Maus wird locker in der Hand gehalten, der Daumen liegt oben auf einem Knopf zur Zeigerführung, je nach Druck sei auch die Geschwindigkeit des Mauszeigers zu beeinflussen. Zwei seitliche Knöpfe, die mit den Fingern bedient werden, dienen dem Links- und Rechtsklick (Kontextmenü) der Maus. Damit sollen gesundheitliche Probleme (RSI-Syndrom) nach ausgiebigem Mausgebrauch zu verhindern sein. Auch für Spieler und CAD-Zeichner sei dieses Verfahren von Vorteil. Auf dem Bild sieht man eine mit Kabel angeschlossene Maus, ob es sich dabei um eine USB-Schnittstelle handelt, geht weder aus der Abbildung nach dem Text hervor. Man arbeite aber an einer kabellosen Variante. Die Maus ist zum Patent angemeldet, zur Zeit sucht die Universität nach Lizenznehmern.

Info: Iowa State University

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