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US-Wettbewerbskommission prüft App Store

13.07.2015 | 10:28 Uhr |

Die US-Wettbewerbskomission prüft die Beteiligung von 30% bei dem Kauf im App Store. Andere Musik-Dienste werden dadurch benachteiligt.

FTC untersucht Apples 30-Prozent-Beteiligung: Seit sieben Jahren verlangt Apple eine 30prozentige Beteiligung an den über den App Store generierten Umsätzen. Für Apple und Entwickler war das bisher ein fairer Deal, Entwickler hätten auf anderen Kanälen deutlich höhere Vertriebs- und Werbekosten zu bezahlen. Die Vereinbarung erstreckt sich auch auf In-App-Käufe und hier tritt nun die Federal Trade Commision (FTC) der USA im Zusammenhang mit Apple Music auf den Plan.

Der Vorwurf: Die Beteiligung begünstige Apple im Wettbewerb, da die Konkurrenz seine Dienste über In-App-Käufe teurer machen muss als im Direktvertrieb, um auf den gleichen Umsatz zu kommen. So kostet etwa ein Monatsabo von Spotify über die iOS-App abgeschlossen 12,99 US-Dollar, Apple Music kostet nur 9,99 US-Dollar. Auch Spotify kostet 9,99€, schließt man das Abo über deren Website ab. Komplett umgangen hat etwa Amazon die Umsatzbeteiligung bei Apple, aus der Kindle-App heraus lassen sich auf dem iPhone oder iPad keine neuen Bücher kaufen. Das ist etwas unbequem, der Umsatz bleibt dafür komplett bei Amazon hängen.

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