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USB-Stick: Feind Nummer eins für die Firmensicherheit

09.06.2006 | 15:24 Uhr

Wie leichtsinnig Unternehmen beim Umgang mit USB-Sticks sind, belegt eine von Pointsec unter rund 250 IT-Verantwortlichen in Großbritannien durchgeführte Umfrage zum Thema "Mobile Speichermedien am Arbeitsplatz".

Obwohl ihnen die Risiken bekannt sind, sagten 65 Prozent der Befragten, dass in ihren Unternehmen USB-Sticks ohne jeglichen Passwortschutz oder Datenverschlüsselung eingesetzt würden. Bei 66 Prozent der IT-Profis kommen USB-Sticks in ihren IT-Sicherheitsvorschriften nicht vor. Der Security-Anbieter befürchtet, dass eine ähnliche Laxheit auch in Deutschland vorherrscht.

Gerade weil USB-Sticks klein, praktisch und leistungsstark sind, haben sie sich als mobile Speichermedien in den letzten Jahren immer stärker durchgesetzt. Auf kleinstem Raum ermöglichen die Sticks Unmengen an Daten zu speichern, darunter Verträge, Angebote und andere unternehmenskritische Daten.

Um den notwendigen Schutz der Daten kümmern sich jedoch nur die wenigstens Unternehmen. Gehen USB-Speicher verloren oder werden gestohlen, stehen die Informationen jedermann frei zugänglich zur Verfügung. Jeglichem Missbrauch ist damit Tür und Tor geöffnet.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • IT-Manager schätzen, dass in ihren Unternehmen durchschnittlich weit mehr als 50 Prozent aller Angestellten ungehindert Firmendaten auf USB-Sticks speichern.

  • Nur 21 Prozent aller beruflich genutzten USB-Sticks sind mit Passwörtern oder einer Verschlüsselung geschützt.

  • Nur jedes achte der befragten Unternehmen (12 Prozent) verbietet den Einsatz von Memory-Sticks am Arbeitsplatz.

( ComputerPartner /cvi)

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